Hifi-Studio-Bramfeld seit über 40 Jahren
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Tipps & Tricks

40 Jahre HiFi Studio Bramfeld – 40 Tipps zur perfekten Musikanlage

 

Jetzt wird es ernst: Bei 40 Tipps für eine perfekte Anlage ist nicht alles für jeden interessant und mancher wird manches nicht glauben. Verstehen Sie meine Tipps als Denkanstoß und testen Sie es aus. Mit Sicherheit ergeben sich Fragen zu vielen Punkten, scheuen Sie sich nicht mit uns Kontakt aufzunehmen. Viel Spaß!

  1. Sie sind der wichtigste Teil Ihrer Musikanlage. Sie sollen Gänsehaut bekommen, egal was Tester, Internetforen, oder Bekannte empfehlen. Ihr Fuß muss mitwippen im Takt der Musik, Ihre Musik soll Ihnen Spaß machen. Natürlich gibt die Presse Ihnen Hilfestellung, auch Foren und Bekannte können wichtig sein – am Schluss hören Sie aber am besten auf Ihr Bauchgefühl!
  2. Die Aufstellung der Anlage: HiFi-Geräte sollten möglichst so aufgestellt werden, dass diese wenig Schwingungsenergie aufnehmen, bzw. Resonanzen optimal abgeleitet werden können. Geräte und Bauteile die mitschwingen und resonieren klingen deutlich schlechter!
  3. Plattenspieler sollten nicht mit geöffneter Haube betrieben werden. Diese steht wie ein Segel im Wind, nimmt viel Schallenergie auf und überträgt diese direkt an Laufwerk und Tonabnehmer. Man kann sich ausmalen, dass eine Nadel die Auslenkungen im Mikrometerbereich macht, durch diese eingeleiteten Vibrationen nicht mehr so sauber abtastet.
  4. Netzphase: Ein Netzstecker passt immer in 2 Stellungen in die Steckdose, aber nicht beide Varianten klingen gleich. Leihen sie sich ein Testgerät aus, ist nicht kompliziert und lohnt sich!
  5. Lautsprecher einwinkeln: Jeder Lautsprecher reagiert hier etwas anders, lassen sie sich von einer zweiten Person helfen. Diese winkelt beide Lautsprecher schrittweise immer mehr ein. Sie bleiben einfach am Hörplatz sitzen. Wenn Sie eine gut aufgenommene Solostimme exakt in der Mitte zwischen den Lautsprechern lokalisieren können, passt es. Wenn die Stimme nicht ortbar ist, sondern diffus im Raum erscheint, prüfen sie auch die Polung der Lautsprecherkabel.  
  6. Lautsprecherterminals: Sollten Ihre Lautsprecher auf dem Anschlussfeld Blechbrücken zwischen den Anschlussbuchsen haben, sollten sie diese gegen Kabelbrücken tauschen. Diese „Bi-Wire-Adapter“ gibt es fertig zu kaufen, oder selber machen, sofern man noch Lautsprecherkabel über hat.
  7. Plattenspieler ausrichten: Ein Plattenspieler muss im Lot stehen. Nur dann tastet er die Platte korrekt ab. Wenn Sie eine Wasserwage verwenden und Ihr Plattenspieler gefedert ist, sackt der Teller unter dem Gewicht der Wasserwaage etwas ab und steht schief. Lieber eine kleine sog. „Libelle“ kaufen und mit aufgelegter Schallplatte arbeiten. Dann passt das Gewicht.
  8. Raumakustik: Achten Sie mal auf die Sprachverständlichkeit, wenn sich mehrere Personen Ihrem Raum unterhalten. Ist es anstrengend, wenn mehrere Personen sich unterhalten? Hallt es, oder wirkt es unangenehm laut? Gerade moderne Wohnräume sind oft spärlich möbliert und haben glatte Böden, glatte Wandflächen und viel Glas. Denken sie mal über einen Teppich, Pflanzen, Regale, oder z. Bsp. Sofakissen nach. Alle diese Gegenstände brechen oder dämpfen den Schall, die Musik klingt angenehmer und auch Gesprächsrunden sind einfach entspannter.
  9.  Notebooks: Wenn Sie ein Notebook als Quelle über ein USB-Kabel mit der Anlage verbunden haben, lassen Sie das Notebook im Akkubetrieb laufen. Ohne das Netzteil klingt es gleich viel besser!
  10. Schallplatten: Schallplatten auf einer Schallplattenwaschmaschine zu reinigen bringt klanglich einen großen Gewinn, egal ob neue Schallplatten oder Flohmarktschnäppchen! Aber auch unbedingt nach der Reinigung neue/saubere antistatische Innenhüllen verwenden.
  11. Laufrichtung von Kabeln: Viele Kabel haben aufgedruckte Pfeile, der Pfeil sollte immer zum Empfänger zeigen, z. Bsp. vom CD-Player zum Verstärker, oder vom Verstärker zum Lautsprecher. Schauen Sie doch mal hinter Ihre Anlage…
  12. Dimmbare Lampen: Die Dimmer einer Lampe sind leider Störenfriede. Darum diese möglichst von der Stromversorgung der HiFi-Anlage fernhalten, nicht in die gleiche Steckdosenleiste!
  13.  Standfestigkeit der Lautsprecher: Lautsprecher dürfen auf den Spikes nicht kippeln. Wenn die Lautsprecher nicht fest auf allen Spikes stehen und die Membrane sich nach vorne bewegt, macht das Gehäuse eine Gegenbewegung und schwingt zurück. Deshalb: Oben ein bisschen am Lautsprecher wackeln und gegebenenfalls die Spikes einstellen. Vorhandene Kontermuttern sollten auch festgezogen werden.
  14. Tonabnehmer austauschen: Eine Nadel ist normalerweise in kleinen Gummis gelagert. Im Laufe der Jahre härten diese Gummis aus und die Nadel kann den mikroskopisch kleinen Rillenauslenkungen nicht mehr so exakt folgen. Ein neuer Tonabnehmer klingt da frischer und detailreicher!
  15. Stromversorgung: Schmelzsicherungen sind klanglich den Sicherungsautomaten vorzuziehen. Hier gilt es aber den Fachmann an die Stromversorgung zu lassen, niemals selber machen. Lebensgefahr!
  16. Justage Plattenspieler: Nur wenn alle Parameter eines Plattenspielers korrekt eingestellt sind, spielt dieser auch perfekt. Lassen Sie Ihren Plattenspieler von einem Fachmann einstellen. Wer gehört hat, was alleine eine Veränderung des Auflagegewichts bewirkt, zweifelt nicht an der Sinnhaftigkeit dieser kleinen Investition.
  17.  Subwoofer einstellen: Die meisten Subwoofer sind zu laut eingestellt, auch die Einsatzfrequenz stimmt oftmals nicht. Der Subwoofer soll den normalen Lautsprecher ja nur ergänzen, die Frequenzen sollen sich aber nicht überlagern. Wenn der Subwoofer optimal eingestellt ist, kann man ihn nicht hören – Man merkt nur beim Ausschalten des Woofers, dass plötzlich etwas fehlt. Eine Person sollte die Regler bedienen und Sie bleiben am Hörplatz. Wenn man alleine eine Subwoofer einstellt und permanent vom Hörplatz zum Sub rennt, wird es deutlich schwieriger die Änderungen zu verfolgen
  18.  Neue Geräte: Ausgepackt, angeschlossen und das erwartete Klangwunder bleibt aus? Geben Sie dem neuen Gerät Zeit, fabrikneue Geräte brauchen eine Einspielzeit, bis Sie Ihr volles Potenzial zeigen. Auch Lautsprecher haben eine Einspielzeit, bis sie optimal klingen!
  19. Phonoverstärker: Wenn Ihr Phonoverstärker verschiedene Einstellungen für den Abschluss von MC-Tonabnehmern anbietet, probieren Sie diese aus. Die Hersteller von MC-tonabnehmern geben in der Anleitung meist eine Empfehlung an, diese muss aber nicht immer das Beste Ergebnis bringen. Ausprobieren ist angesagt!
  20. Plattenreinigung: Vergessen Sie Samttücher und Samtwischer zur Oberflächenreinigung von Schallplatten. Grobe Fusseln werden entfernt, der feine Staub und Dreck nur fest in die Rillen gedrückt. Eine gute Karbonfaserbürste kann dies besser. Die Karbonfasern nicht mit den Händen berühren, durch das Hautfett verlieren diese an Wirkung.
  21. Schallplatten: Ihre Platten knistern immer mehr? Folgende Tipps helfen: Stark aufgeladene Platten einer Plattenwäsche unterziehen. Die Erdung vom Plattenspieler prüfen. Antistatische Platteninnenhüllen verwenden, sonst werden die Platten beim Ein-/Ausschieben in die Papierhülle aufgeladen. Wenn das bisher nicht geholfen hat: Einen Mitlaufbesen mit Erdungsdraht ausprobieren.
  22. Kabellängen beim Plattenspieler: Sofern Sie einen separaten Phonoverstärker verwenden, versuchen Sie die Kabellänge zwischen Plattenspieler und Phonoverstärker kurz zu halten. Lieber das Kabel hinter dem Phonoverstärker zur Anlage länger wählen. Das Signal vom Plattenspieler ist viel kleiner, was Sie hier an Verlusten durch lange Kabel haben, können Sie nicht wieder aufholen und Störungen werden durch den Phonoverstärker noch verstärkt!
  23. CD`s: Eine Reinigung von CD`s bewirkt einen besseren Klang. Eine saubere CD ermöglicht dem Laser eine bessere Abtastung. Der „Conditioner-Effekt“ von speziellen CD-Sprays glättet zusätzlich die Oberfläche. Verbesserte Datenauslese und weniger Streulicht sind die Folge.
  24. CD-Player: CD´s rotieren im Laufwerk, dabei entstehen Vibrationen. Spezielle CD-Matten, oder Vibrationsdämpfer verhelfen zu einer besseren Datenauslese.
  25. PC: Sollte Ihre Soundkarte auch über einen optischen Ausgang verfügen, ziehen Sie diesen dem elektrischen Ausgang vor. Sie haben somit die Geräte auf diesem Weg nicht elektrisch verbunden und holen sich weniger elektrische Störsignale in die Anlage. Wer hochauflösende Dateien übertragen will, sollte bei der elektrischen Variante bleiben.
  26. Lautsprecher: 1-2 Mal jährlich die Schrauben der Lautsprecherchassis nachziehen. Hierbei aber nicht über das Ziel hinausschießen. Und Achtung. Manche Magnete haben ein sehr starkes Magnetfeld und ziehen logischerweise auch Schraubenzieher stark an!
  27. Lautsprecher: Spikes unter Standlautsprechern sind nicht immer die beste Wahl. Je nach Fußboden sind oftmals Dämpfer, Antispikes, o.ä. besser. Lassen Sie sich beraten!
  28. Anschlussbuchsen: Das Verschließen von nicht benutzten Anschlussbuchsen mittels spezieller Abschlusskappen fördert den Klang. Erfahrungsgemäß besonders gut bei Röhrenverstärkern. Auf die nicht benutzten koaxialen Digitalausgänge gehört ein Abschlusswiderstand.
  29. Lautsprecher: Lautsprecherbespannungen sind Schutz und/oder Designelement. Die wenigsten Lautsprecher sind mit Bespannung abgestimmt und meistens klingt es ohne Abdeckung besser. Einfach mal ausprobieren, bei festen Bespannungen/Gittern lieber erstmal den Händler fragen.
  30.  Verstärker: Sollten Brücken auf der Rückseite montiert sein damit man andere Geräte einschleifen kann, diese gegen sogenannte Kabeljumper tauschen.
  31. Schallplatten: Schallplatten stehend lagern, nicht liegend. So verwellen sie nicht so leicht. Sollten die Schallplatten beim Kauf eingeschweißt sein, auch diese Plastikfolie entfernen. Die Folie schrumpft teilweise und führt dann ebenfalls zu verwellten Platten.
  32. Stromversorgung: Gute Netzkabel und Netzleisten verbessern ebenfalls den Klang jeder Anlage. Hier bietet der Markt mittlerweile gute Lösungen in allen Preisklassen. Ausleihen beim freundlichen Händler uns ausprobieren…
  33. Raumakustik: Ein Raum ist hallig, der andere hat zu viel-, der nächste hat zu wenig Bass. Die Raumakustik trägt maßgeblich zum Wohlklang bei. Lassen Sie eine Raummessung machen. Hinterher kann Ihr Händler Ihnen erklären, was Sie tun können um Ihre Raumakustik in den Griff zu bekommen.
  34. Streamer: Nutzen Sie wenn irgendwie möglich eine LAN-Verkabelung. Der Klang ist oftmals besser und die Funktionalität stabiler als bei W-LAN.
  35. Handy: Mit Kabel digital in die Stereoanlage klingt oftmals besser als drahtlos über Bluetooth.
  36. CD`s rippen: Verwenden Sie einen hochwertigen speziellen Musikserver, oder ein gutes Software-Programm. Wenn die CD gut ausgelesen wird, erhalten Sie mehr Daten als so mancher CD-Spieler ausliest. Dann kann es besser klingen als das Original!
  37. MP3: MP3-Dateien sind nicht so gut wie das Original, aber auch nicht so schlimm wie manchmal behauptet wird. Oftmals sind auch nur die Wandler und Ausgangsbausteine im mobilen Player mies. Probieren Sie für mobile und stationäre Zwecke einen separaten D/A-Wandler aus. Oftmals überrascht das Ergebnis.
  38. Kopfhörer: Gute Kopfhörer brauchen gute Signale. Wer seinen teuren Kopfhörer direkt an seinen HiFi-Verstärker anschließt, verschenkt oftmals Klangqualität. Meist sind die eingebauten Kopfhörerverstärker minderer Qualität. Ein separater Kopfhörerverstärker kann hier Wunder bewirken. Wieder mal ist ausprobieren angesagt.
  39. Kopfhörer niemals ungehört kaufen! Die Empfehlung kann noch so gut sein, jeder Kopf ist anders, jede Ohrmuschel ist anders. Somit trägt sich auch der Hörer je nach Kopfform anders und auch der Klangeindruck kann abweichen. Ausgiebig beim Händler probehören, denn beim Kopfhörer drückt es meist erst nach ein paar Minuten und nicht sofort. Bei sogenannten In-Ear-Hörern welche im Gehörgang sitzen, verbietet sich aus hygienischen allerdings das Probehören.
  40. Entspannen Sie sich! Wer gestresst nach Hause kommt und seinen Blutdruck noch nicht auf Normalwert runtergefahren hat, kann auch nicht entspannt hören. Also: Runterkommen und ein gutes Glas Wein trinken. Alkohol erweitert die Blutgefäße, in Maßen genossen hört man besser. Da Sie ja ein mündiger Hörer sind, brauche ich ja keine Warnhinweise zu Nebenwirkungen und Gefahren niederschreiben, oder? Prost und viel Spaß mit der schönsten Nebensache der Welt - Musik!

 

 

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