Hifi-Studio-Bramfeld seit über 40 Jahren
Hifi-Studio-Bramfeld seit über 40 Jahren

ein bisschen Firmengeschichte

Die Anfänge des Hifi Studio Bramfeld in den Siebzigern

Vierzig Jahre sind naturgeschichtlich gesehen nur ein Wimpernschlag. Für einen Familienbetrieb, wie unser geliebtes HiFi-Studio Bramfeld, sind volle vier Dekaden jedoch eine bemerkenswerte Zeitspanne, die Höhen und Tiefen beinhaltet, vor allem aber zahlreiche Erinnerungen und Geschichten. Zu den wichtigsten Stories gehört dabei natürlich die Entstehung der Norddeutschen HiFi-Tage, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiern und inzwischen zu den größten Veranstaltungen ihrer Art im gesamten Nordeuropäischen Raum zählen dürfte. Gegründet wurde das Ladengeschäft in der belebten Bramfelder Chaussee im Jahr 1975 von Irmtraut, Wilhelm und Sohn Wolfgang Borchert. Von Anfang an stand dabei der gute Ton im Mittelpunkt des Angebots, das damals Marken wie JBL, Harman Kardon, Thorens, Sony, Technics, Tandberg, Marantz, Canton, Teac, Revox, Nakamichi und diverse andere große Namen dieser Zeit umfasste. Manche dieser Marken sind nach wie vor bekannte Größen, andere wiederum sind leider in der Versenkung verschwunden. Vor allem Bandmaschinen und Tape-Decks (oder „Kassettenrecorder“) sind heute obsolet. Alten HiFi-Hasen werden Namen wie Nakamichi oder Tandberg dennoch flüssig über die Zunge gehen, auch wenn sie ganz oder zumindest weitgehend von der großen HiFi-Bühne verschwunden sind. Etwa 30 Jahre lang hat Wolfgang Borchert das Geschäft alleinverantwortlich geleitet. Im Februar 2012 stieß Torge Benthien als zweiter Geschäftsführer hinzu. Torge war zuvor seit 2009 angestellt und davor für ein anderes Hamburger HiFi-Studio tätig. Insgesamt sind heute sieben Festangestellte und eine Teilzeitkraft für die Geschicke des Ladengeschäftes zuständig. Das Studio hatte anfangs nur etwa ein Drittel der heutigen Ladenfläche. Die untere Etage diente Beispielsweise zunächst nur als Lager und wurde später für einen gewissen Zeitraum als Videothek genutzt. Anfang der 90er wurde das Ladengeschäft dann stark erweitert und um attraktive Hörstudios ergänzt. Heute stehen drei separate Hörstudios mit Wohnraumcharakter und ein offenes Studio zur Verfügung. Einer dieser Räume ist zudem als Kinoraum nutzbar und mit Wandeinbau-
Lautsprechern, Subwoofern, Beamer u.s.w. ausgestattet. Und last but not least gibt es eine gemütliche Kopfhörerecke mit großer Auswahl. Auch Schallplatten und CDs finden sich im Angebot. Neben dem Hauptgeschäft, der Betreuung von HiFi-Fans im Ladengeschäft, übernahm das Unternehmen Mitte der Neunziger Jahre erstmals auch Vertriebsaufgaben und belieferte andere Händler in Deutschland mit Produkten von Flatline und Aavic Racks.
Mitte der 90er Jahre entstand gemeinsam mit Matthias Böde vom Magazin „STEREO“ die Idee für einem Workshop, um Kunden das Thema HiFi und High End in all seinen Facetten noch näher zu bringen. 1996 fand dann unter der Überschrift „Das Tor zur Klang-Welt“ eine erste Veranstaltung im Ladengeschäft mit Workshop-Charakter statt. Im Laufe der folgenden Jahre wurden die Workshops regelmäßig durchgeführt und waren so gut
besucht, dass über eine Ausweitung nachgedacht wurde. Die Idee für eine richtige Messe außerhalb der Geschäftsräume des HiFi-Studio Bramfeld war geboren.